Worauf kommt es beim Autorenbriefing an?

Im Autorenbriefing beschreiben Sie als Auftraggeber, welchen Text Sie vom Autor wünschen.  Je genauer Sie dem Autor sagen, welche Wünsche Sie haben, desto eher kann er sie erfüllen. Nur wer sagt was er will, bekommt auch, was er will. Im Einzelnen können Angaben zu folgenden Punkten hilfreich sein:

Die gewünschte Struktur des beauftragten Textes

Sinnvoll im Autorenbriefing können Angaben zur gewünschten Struktur des Textes sein.
Damit ist der Aufbau des Textes gemeint, einen gut strukturierten Text kann der Leser eine schnell aufnehmen. Diesem Ziel kann ein Inhaltsverzeichnis dienen, eine Gliederung von Einleitung bis Schluss oder auch die Einteilung eines Textes in viele Absätze. Bei Texten mit geringem Umfang beschränken sich die Strukturierungsmöglichkeiten in der Regel darin, Absätze und Zwischenüberschriften zu verwenden. Ist dies gewünscht, sollte es dem Autor zur Kenntnis gebracht werden.

Die Tonalität

Die Tonalität eines Textes ist das, was man in der Mode als Stil bezeichnen würde.
Jeder Autor, der für Sie schreibt, hat zunächst eine eigene Tonart. Zum Beispiel schreibt er gerne kurz und knapp oder er verwendet viele ungewöhnliche, fast in Vergessenheit geratene Ausdrücke. Jeder Autor, der Auftragsarbeiten schreibt, hat jedoch gelernt, seinen Ausdruck an die Erfordernisse des Auftrages anzupassen.
Dazu braucht er entsprechende Angaben im Autorenbriefing: Soll der Text eher sachlich informativ oder eher begeisternd und einladend geschrieben werden?
Hat ein Autor, dessen Stil Ihnen zusagt, einen gut beschriebenen Auftrag zu Ihrer vollsten Zufriedenheit erfüllt, können Sie ihn wieder beauftragen. Bei einem neuen Auftrag für das gleiche Zielmedium wird er dann nur noch wenige Angaben benötigen, um einen guten Text für Sie zu schreiben.

Für wen ist der Text, ist eine Leseransprache gewünscht?

Mit zur Festlegung des Textstiles gehört die Frage, für welche Zielgruppe ein Text gedacht ist. Sollen ältere Eigenheimbesitzer angesprochen werden, wird der Autor eine andere Ausdrucksweise wählen, als wenn ein junges Publikum bis 20 Jahre die Zielgruppe ist. Nach Ihrem Wunsch wird er die Leser mit „Sie“ oder „Du“ ansprechen oder die direkte Ansprache unterlassen.

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